Nur zwei Dinge

Durch so viele Formen geschritten,
durch Ich und Wir und Du,
doch alles blieb erlitten
durch die ewige Frage: wozu?
Das ist eine Kinderfrage.
Dir wurde erst spät bewußt,
es gibt nur eines: ertrage
- ob Sinn, ob Sucht, ob Sage-
dein fernbestimmtes: Du mußt.

Ob Rosen, ob Schnee, ob Meere,
was alles erblühte, verblich,
es gibt nur zwei Dinge: die Leere
und das gezeichnete Ich.



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Wer immer alles zu eng sieht, sollte das Weite suchen :)
 

 
 
 








Geschrieben: 28.12.2007 23:21 
 

Der Kuss

Der Liebe erster Hochgenuss
ist ohne Zweifel wohl der Kuss,
er ist beliebt und macht vergnügt,
ob man ihn nimmt, ob man ihn gibt.

Er kostet nichts, ist unverbindlich,
denn er vollzieht sich immer mündlich.
Hat man die Absicht, dass man küsst,
muss man mit aller Macht und List
den Abstand zu verringern trachten
und zärtlich mit den Augen schmachten.

Die Blicke werden tief und tiefer,
es nähert sich der Unterkiefer
und dann versucht man mit geschloss'nen Augen
sich aneinander festzusaugen.

Jedoch nicht der Mund allein,
braucht des Kusses Ziel zu sein.
Man küsst die Wangen und die Hände
und auch andere Gegenstände,
die ringsherum mit Vorbedacht,
sämtlich am Körper angebracht.

Und wie man küsst ist ganz verschieden,
im Norden anders als im Süden.
Der eine heiß, der andere kühl,
ein dritter mit Andacht und Gefühl.

Der eine haucht, der and're schmatzt,
als ob ein alter Reifen platzt.
Hingegen wiederum der Keusche,
vermeidet jegliche Geräusche.

Der eine kurz, der andere länger -
den längsten nennt man Dauerbrenner!
Ein Kuss ist wenn zwei Lippenlappen,
in Liebe aufeinander klappen
und dabei ein Geräusch entsteht,
als wenn eine Kuh durch Matsche geht.

Laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaach


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Wer immer alles zu eng sieht, sollte das Weite suchen :)
 
 








Geschrieben: 30.12.2007 19:16 
 

Wünsche

Wenn ich mir wünschen könnte was ich will, würde ich mein Leben zurückholen und versuchen alle Fehler zu beseitigen die ich bis zum heutigen Tage begangen habe.

Ich würde mir wünschen, dass ich meine Freunde noch einmal sehen darf und ihnen sagen kann was mir auf der Seele brennt und einfach Abschied nehmen bevor sie gehen.

Ich kann dich nicht sehen, aber ich weiß du bist da. Du bist weit weg, aber ich kann dich spüren. Jeden Schritt den du machst vernehme ich in meinem Herzen. Ich denke oft an dich und ich weiß das da wo du jetzt bist alles genau so ist wie wir uns es immer vorgestellt haben und ich werde dir irgendwann folgen und dir dann wieder zur Seite stehen wie in alten Zeiten.

Du wartest auf mich und irgendwann bin ich da und mein Leben hat wieder einen Sinn. Bei dem Gedanken, dass ich dir wieder begegne freue ich mich auf jeden tag um den sich mein Leben verkürzt. Ich will endlich wieder den Menschen in meine Arme schließen der mein Leben bedeutet und immer für mich da war, wenn ich ihn gebraucht habe.


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Geschrieben: 03.01.2008 04:05 
 

Ein Stern

wenn sterne sprechen könnten,
würden sie dir in jeder minute,
in der du an meiner liebe zweifelst,
ein "ich liebe dich" übermitteln.
sie würden dir jede nacht einen wunderschönen traum erzählen.
und immer, wenn du dich einsam fühlst,
meine botschaft zuflüstern:
ich bin bei dir!
sie würden dich trösten,
wenn du traurig bist,
würden dich beruhigen,
wenn du wütend bist,
und dir mut machen, wenn du aufgeben willst.
sterne können meine liebe zu dir auch ohne worte übermitteln.
immer wenn dich ein stern anstrahlt, dann denke daran:
du bist mein ein und alles!





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Geschrieben: 03.01.2008 12:43 
 

Deine Augen


Deine Augen sind wunderschön,
schöner als der schönste Traum.
Würde sie so gern beschreiben,
passende Worte find ich kaum.

Wenn ich in Deine Augen schaue,
kann mich nicht mehr umdrehen,
kann mich nicht von der Stelle rühren,
kann sonst gar nichts mehr sehen.

Deine Augen sind wunderschön,
bin von ihnen so entzückt,
in sie bin ich total verliebt,
und nach ihnen ganz verrückt.

In das Meer Deiner Augen,
würd' ich so gern versinken.
Würde gerne in sie tauchen,
und in ihnen ertrinken.

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lebe dein leben, aber lasst mich in ruh löl
 
 
 








Geschrieben: 03.01.2008 13:46 
 

Herzgeflüster

Gleich einem Schmetterling steigst du empor
Und beflügelst mein Herz,
Dem deinen zu folgen

Still nun - und lausch dem Klang meines Herzens
Es schlägt im selben Takt zu deinem
Denn Du - Bist der Schmetterling in meinem Herzen
Und jeder Flügelschlag, ein Herzschlag von mir

Allein ein Blick von dir
Und Sehnsucht erwacht in mir
Ganz, als ob ein Hauch von Magie,
Meine Seele im Innersten berüht

Sehnsucht ist,
Wenn jede Faser meines Körpers glüht
Und mein Herz vor Verlangen nach dir blüht

Du gibst mir das Gefühl
Dass die Welt dann steht
Und sich alles um mich herum dreht



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Geschrieben: 04.01.2008 00:37 
 

Bis zum Mond und wieder zurück

Bis zum Mond und wieder zurück
geht meine Liebe für Dich
Bis zur Sonne, hin und her
wird sie den Tod überdauern
und darüber hinaus
endlos, grenzenlos, unbegreiflich
auf dem Weg in die Dunkelheit
aufgehalten worden
von einem leuchtend hellen Stern
der mir in der Dämmerung
den Weg zeigen wollte
doch darf ich diesen Halt annehmen
muss ich ihn nicht verweigern
weil er nicht mich erhellen würde
sondern meine Liebste ins Dunkle ziehen
gestochen von einer Rose Dorn
so schmerzhaft zart
wie ein Vorgeschmack
auf einen gemeinsamen Tod
Kann es keinen Ausweg geben
ohne Leid und ohne Schmerz
kann Hoffnung nicht nur Hoffnung sein
verbunden durch eine gemeinsame Wahrheit
woran soll man noch glauben
wenn der Schatten unendlich wird
was weiß man noch
wenn alles Wissen keine Hilfe mehr ist
wofür soll man noch leben
wenn nicht für die Liebe
warum nicht dem Tod ins Auge sehen


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Geschrieben: 04.01.2008 00:39 
 

Es ist Dunkel

Es ist dunkel
Doch ich liege seit Stunden wach
Werde gemartert von Gefühlen, Gedanken, Erinnerungen
Wieder und wieder lassen sie die Tränen durch die Täler meiner Augen fließen

Jedes Wort, jede Berührung, jedes Gefühl kehrt zu mir zurück
Und lässt mich spüren, als ob es gestern war
Doch mit diesen Gefühlen kommt der Schmerz
Er lässt mich schwer atmen, schwitzen, mein herz zu schnell schlagen

Ich bin gefangen in einer endlosen Schleife, immer auf der Flucht
Ich renne
Weiß nicht wohin
Wieder am Anfang
Wieder die Tortour von vorn
Ich schau nach oben und sehe über mir thronend mein Herz
Es lacht und sagt: ''Du entkommst mir nicht''

Langsam bricht Licht hinein, die Sonne geht auf und begrüßt den Tag
Ist es das Licht am Ende des Tunnels?
Oder nur die Ruhe vor der nächsten Nacht?

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